Kücheninsel fertigstellen

Wie ihr vielleicht im Beitrag Nächstes Arbeitsplattenstück (Spüle) gesehen habt, ist die Kücheninsel noch lange nicht fertig. Es fehlen noch die Deckseiten und die Arbeitsplatte, das Kochfeld muss auch noch eingebaut werden. Zudem fehlen noch die Sockelleisten. All diese Dinge sind wir heute angegangen: Zuerst ging’s an die Arbeitsplatte, montieren und Kochfeld einbauen, dann an die Deckseiten – leider habe ich keine Bilder vom Einbau – nur vom fertigen Zustand: Danach kam die Sockelleiste dran: Da wir die Kücheninsel nicht auf die üblichen IKEA-METOD-Füße stellen wollten, um eine stabilere Konstruktion zu erhalten, müssen wir natürlich die Befestigung für die Sockelleiste improvisieren. Hierfür habe ich kleine Holzklötze in der entsprechenden Höhe am Sockel montiert. Auf diese kleine Holzklötze wird dann die Sockelleiste mit doppelseitigem Klebeband befestigt. An den Sockelleisten habe ich noch etwas vom Kunststoff weggeschnitzt, damit fällt das positionieren etwas leichter … ich hätte auch den Holzklotz kleiner machen können, egal… Ich bin mal gespannt, wie lange das mit dem doppelseitigen Klebeband hält…. 🙂

Küchenmontage 3

Für unsere Kücheninsel haben wir beschlossen, einen selbst hergestellten Sockel zu verbauen.

Da die Insel im Boden fixiert werden muss, habe ich einen Rahmen aus 100x80er Kreuzrahmen gebaut:

Dieses Maß hat den Vorteil, dass es perfekt zum restlichen Sockel der IKEA-Küche passt: Die IKEA-Sockel haben eine Standardhöhe von 80mm. Die 100mm breite Auflagefläche hilft, das Gewicht der Korpusse und der später aufliegenden Arbeitsfläche zu tragen.

Natürlich muss dann auch die Position der Kochinsel bestimmt werden. Prinzipiell war diese schon bei der Planung fixiert, ein Praxistest mit geöffneten Schubladen war dann aber doch besser.

Baustellenbegehung 3

Hallo Ihr Lieben,

heute stand die nächste Baustellenbegehung mit unserem Bauleiter an. Dabei standen die folgenden Dinge im Vordergrund:

  • Begutachtung der Fassade und des Daches (Außenbereich)
  • Estricharbeiten begutachten
  • Küchenplanung durchgehen bzgl. Aufmaß
  • Mängelpunkte unsererseits
  • Änderungen an Innenausbau besprechen

Im Vorfeld der Begehung waren wir selbst einige Male auf der Baustelle. Wir haben uns ein paar Dinge notiert, welche wir so nicht akzeptieren wollen oder möglicherweise geändert haben wollen – beides stellt bei Viebrockhaus bisher überhaupt keine Probleme dar. Alle bisher angesprochenen Themen wurden anstandslos übernommen: Daumen hoch!

Außenbereich:

An der Fassade gibt es an unserem Haus nichts Großes zu beanstanden. Ein paar kleinere Punkte wie überschüssiger Putz an den Kanten der Rolladenkästen oder im Bereich des Traufgesimses. Das wird der Verputzer nochmal nacharbeiten.

Der Zimmermann muss – wie in einigen anderen Beiträgen schon geschrieben – nochmal kommen, da die Einflugschutzgitter nicht schließend sind und teilweise die Verkleidungsbretter zwischen den Sparren schräg eingebaut sind.

An den bodentiefen Fenstertüren sind wir uns noch nicht sicher, ob wir eine Rollschicht einbauen lassen wollen. Im Terrassenbereich hat uns unser Bauleiter davon abgeraten, da dies mit drei Bodentexturen in kurzem Abstand nicht gut macht.

Wo gehobelt wird, da fallen Späne: An der Haustüre ist der Mittelbalken doch schon heftig ramponiert. Der muss dann vor der Endabnahme ausgetauscht werden.

Achja, eines ist mir dann ganz zum Schluss noch aufgefallen: Der Klinkersockel ist verfugt!

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Innenbereich:

Der Estrich wurde gestern gelegt und ist gerade am aushärten – das merkt man sehr deutlich an der Innentemperatur. Im EG dürften das so gegen 34°C gewesen sein, im DG dagegen bestimmt deutlich mehr und extrem feucht 🙂 Nach 30 Sekunden stand uns der Schweiß am ganzen Körper…

Das heißt nun auch: Jeden zweiten Tag ordentlich lüften, damit die Feuchtigkeit aus dem Haus rauskommt.

Küche:

Wir sprachen mit unserem Bauleiter nochmal die Terminschiene bzgl. des Küchenaufmaßes ab. Er will direkt vor Ort sein, damit das Aufmaß die Trockenputzplatten korrekt mit beachtet – sollten diese noch nicht eingebaut sein, wenn das Aufmaß stattfindet.

Mängelpunkte/Änderungen:

Einige Steckdosen sind im DG etwas zu nah an der künftigen Türzarge angebracht, das muss der Elektriker nach Einbau der Türzargen nochmal nacharbeiten.

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Im Schlafzimmer hatten wir uns bei der Planung irgendwie verschätzt was die Position der Steckdosen angeht. Diese sind nun etwas asymmetrisch gesetzt. Unser Bauleiter hat jedoch zugesichert, dass eine Ausmittelung kein Problem sei.

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Im EG im Duschbad ist zwischen der Duschtrennwand und der Vorbauwand ein Spalt von fünf Zentimetern – wenn wir das so offen lassen, haben wir hinterher ein richtig totes Eck, wo sich so wunderbar der Dreck sammelt. Hier lassen wir nun die Vorbauwand noch verbreitern, damit diese direkt an die Duschtrennwand anschließt.

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Auch bei der Treppenstufenbeleuchtung müssen wir die Höhe der Leuchten korrigieren. Geplant sind derzeit 1,8 Meter über Stufenoberkante. Bei einer Beleuchtung alle zwei Stufen ist das allerdings etwas nutzlos bzw. überdimensioniert. Die Position werden wir also erst dann festlegen, wenn die Treppe eingebaut ist.

Soweit das „Tagebuch“ von heute. Bis bald!

Euer Jonathan