Nächstes Arbeitsplattenstück (Spüle)

Nach einigem Aufwand Reparaturarbeit durch meinen Vater ist nun auch das lange Stück der Arbeitsplatte fertig und wir können es auf die Schränke legen und montieren.

Das war nun auch bitter nötig, da eine Küche ohne Spüle wirklich nicht einfach ist. Im Dusch-Bad haben wir zwar in nächster Nähe ein kleines Waschbecken – einen großen Topf kann man darin aber auch nicht richtig spülen.

Die Spüle war schnell eingebaut, das Anschließen der Abwasserinstallation stellte sich etwas schwieriger dar, da ein Rohr im Ablaufset nicht so richtig zum Rest passen wollte – also haben wir es passend gemacht 🙂 Alles in allem war’s ne ganz schöne Fummelei:

Aber letztlich kann sich die Arbeitsplatte doch richtig sehen lassen. Mein Vater hat richtige Arbeit geleistet aus dem rohen „Eiche-Brett“ ist ein richtiges Schmuckstück geworden! Vielen Dank!

Gruß

Jonathan

 

Arbeitsplatte geölt

Auch bei den frostigen Temperaturen …

kann man arbeiten – mit Heizstrahler:

Unsere Arbeitsplatte liegt bei meinen Eltern in der Garage und wird sehr pfleglich behandelt – sie wird geölt:

Zuerst ist uns wichtig, dass wir das „L“ an der Wand entlang fertig bekommen. Denn dann können wir die Spüle einbauen und das Provisorium für die Spülmaschine entfernen.

Man glaubt gar nicht, wie schwer man ein Spülbecken in der Küche vermisst, wenn es nicht da ist. Jedes Mal mit dem Abwaschgut in das Dusch/WC zu gehen und mit einem kleinen Handwaschbecken zurecht zu kommen – das ist echt anstrengend auf die Dauer.

Küchenarbeitsplatte geliefert

Wir haben uns für unsere Küche eine Vollholz-Arbeitsplatte ausgesucht.

Da uns die Arbeitsplatten bei IKEA selbst nicht gefallen hatte bzw. die Anfertigung zu teuer war, haben wir uns für den Bezug über das Holzland Neckarmühlbach entschieden. Dort haben wir bereits schon zu früherer Zeit gutes Holz für z.B. unser Bett gekauft.

Wir ließen uns die Arbeitsplatte von der Schreinerei des Holzlands auf die richtigen Maße zuschneiden und die Fräsungen für die Arbeitsplattenverbindungen anfertigen.

Die Oberflächenbehandlung (Schleifen & Ölen) sowie die Kantenausbildung (Fräsen) haben wir selbst bzw. mein Vater ausgeführt.

Manche Stellen in den Arbeitsplattenteilen mussten mit Spachtelmasse geebnet werden, andere müssen mit Schleiftechnik entfernt werden 🙂

 

Küchenmontage 3

Für unsere Kücheninsel haben wir beschlossen, einen selbst hergestellten Sockel zu verbauen.

Da die Insel im Boden fixiert werden muss, habe ich einen Rahmen aus 100x80er Kreuzrahmen gebaut:

Dieses Maß hat den Vorteil, dass es perfekt zum restlichen Sockel der IKEA-Küche passt: Die IKEA-Sockel haben eine Standardhöhe von 80mm. Die 100mm breite Auflagefläche hilft, das Gewicht der Korpusse und der später aufliegenden Arbeitsfläche zu tragen.

Natürlich muss dann auch die Position der Kochinsel bestimmt werden. Prinzipiell war diese schon bei der Planung fixiert, ein Praxistest mit geöffneten Schubladen war dann aber doch besser.

Küchenmontage 2

Während die Handwerker ihre Arbeit verrichteten, konnten wir uns unserer Küche widmen und diese weiter aufbauen:

  • Schränke montieren
  • Spülmaschine provisorisch an Siphon anschließen (da die Arbeitsplatte noch nicht da ist)
  • Backofen einbauen
  • Griffe montieren

Die Schutzfolien der Küche sind blau – also – nein, wir haben keine blaue Küche 😉

Die Kücheninsel steht derzeit nur auf dem Boden, da wir dafür einen eigenen Sockel bauen wollen, der etwas stabiler mit dem Boden verbunden werden kann (Holzrahmen).

Küche kommt

Juhu, die Küche kommt!

Heute ist es so weit – die Spedition Rhenus liefert unsere neue IKEA Küche!

Die Küche haben wir ja in Walldorf im IKEA Einrichtungshaus mit einer Vollplanung geplant bzw. teilweise planen lassen. Nun haben wir alle Teile da, und können uns bei der Montage austoben.

Da wir unser gesamtes Wohn- und Esszimmer noch nicht mit anderen Dingen belagert hatten, wird das nun unsere Montage- und Lagerfläche:

Liebe Grüße

Jonathan & Lisa

 

IKEA Küchenplanung – final

Hallo Ihr Lieben,

heute ein paar kurze Infos zur Final-Planung unserer neuen IKEA-Küche.

Heute Mittag war ich wieder bei IKEA zum zweiten Planungstermin, um unsere Küche fertig zu planen. Im Großen und Ganzen haben wir dabei die Form der Küche wenig verändert, nur Kleinigkeiten haben wir noch angepasst. So zum Beispiel die Fronten, Griffe und die Arbeitsplatten-Optik.

Unser Planer bei diesem Termin war – ehrlich gesagt – deutlich kompetenter und hat uns sehr viele Anregungen und Tipps für den Aufbau sowie die Auswahl einiger Teile der Küche gegeben. Im Endeffekt haben wir dann nur die Küchenschränke ohne Arbeitsplatte, Elektrogeräte und Spüle bei IKEA gekauft.

Die Arbeitsplatte haben wir herausgenommen, weil der Planer meinte, dass die maßangefertigte Arbeitsplatte bei IKEA deutlich zu teuer wäre. Wir sollten doch mal bei einem lokalen Schreiner nachfragen, und das mit dem IKEA-Angebot vergleichen – meist ist das günstiger. Im Endeffekt kann man bei einem lokalen Schreiner vielleicht sogar noch mehr Qualität und Service erhalten.

Die Spüle haben wir ebenfalls aus dem IKEA-Angebot herausgenommen, die bei IKEA angebotenen Spülen gefallen uns einfach nicht; hier sagte uns der Planer den entsprechenden Hersteller PYRAMIS (welcher auch für IKEA die Spülen herstellt) – dort sollten wir doch mal direkt schauen. Leider haben wir dort auch nicht wirklich was gefunden, was uns vom Modell her und preislich zusagt. Vermutlich werden wir uns an einer Blanco- oder Franke-Spüle versuchen.

Die Elektrogeräte waren von vornherein aus dem Angebot herausgenommen. Diese besorgen wir von namhaften Herstellern, bei denen wir bereits gute Erfahrungen gemacht haben.

Im Endeffekt sind wir sehr zufrieden mit der Vollplanung unserer Küche bei IKEA, allerdings hängt das sehr stark vom Berater/Planer dort ab.

Liebe Grüße

Jonathan

Küchenaufmaß

Hallo zusammen,

heute stand das Aufmaß für unsere neue IKEA-Küche an. Leider kann man beim IKEA-Aufmaßservice nur halbtags-genaue Termine ausmachen – das schluckt natürlich wieder einen halben Arbeitstag. Natürlich kommt die Aufmaß-Kollegin fast zum letzten Termin – um kurz nach 11:00.

Ich habe derweilen versucht, die Zeit anderweitig zu nutzen und habe im Haus bei hellem Tageslicht noch ein paar Bilder gemacht. Da ich ja dann doch mehr Zeit hatte, bin ich auch noch bei den hiesigen Baumärkten und Baustoffhändlern gewesen,  um mir für die Garten- und Hofgestaltung entsprechendes Material anzuschauen. Für unsere spätere Terrasse war doch einiges interessantes dabei:

Im Haus ging’s natürlich auch mit Vollgas weiter. Die Duschwanne im Dusch/WC ist eingebaut und der erste Teil ist auch schon verspachtelt:

Und bei diesem herrlichen Wetter kann man auch unseren schönen Ausblick auf das Landschaftsschutzgebiet genießen:

So, nun aber geht’s los mit dem Küchenaufmaß. IKEA beauftragt hierfür eine externe Firma, welche diesen Service als Dienstleistung anbietet. Die Kollegin hat dabei den kompletten Raum inklusive aller Informationen zu Position der Steckdosen, Fenster, Türen und sonstiger Abkastungen (z.B. Lüftungskanal) aufgenommen. Das komplette Aufmaß inkl. Dokumentation bekommen wir dann später von IKEA selbst bei der Finalplanung ausgehändigt. Das ganze dauerte keine 45 Minuten und ich war 99 EUR ärmer :).

Bis bald!

Die Lubachs

Baustellenbegehung 3

Hallo Ihr Lieben,

heute stand die nächste Baustellenbegehung mit unserem Bauleiter an. Dabei standen die folgenden Dinge im Vordergrund:

  • Begutachtung der Fassade und des Daches (Außenbereich)
  • Estricharbeiten begutachten
  • Küchenplanung durchgehen bzgl. Aufmaß
  • Mängelpunkte unsererseits
  • Änderungen an Innenausbau besprechen

Im Vorfeld der Begehung waren wir selbst einige Male auf der Baustelle. Wir haben uns ein paar Dinge notiert, welche wir so nicht akzeptieren wollen oder möglicherweise geändert haben wollen – beides stellt bei Viebrockhaus bisher überhaupt keine Probleme dar. Alle bisher angesprochenen Themen wurden anstandslos übernommen: Daumen hoch!

Außenbereich:

An der Fassade gibt es an unserem Haus nichts Großes zu beanstanden. Ein paar kleinere Punkte wie überschüssiger Putz an den Kanten der Rolladenkästen oder im Bereich des Traufgesimses. Das wird der Verputzer nochmal nacharbeiten.

Der Zimmermann muss – wie in einigen anderen Beiträgen schon geschrieben – nochmal kommen, da die Einflugschutzgitter nicht schließend sind und teilweise die Verkleidungsbretter zwischen den Sparren schräg eingebaut sind.

An den bodentiefen Fenstertüren sind wir uns noch nicht sicher, ob wir eine Rollschicht einbauen lassen wollen. Im Terrassenbereich hat uns unser Bauleiter davon abgeraten, da dies mit drei Bodentexturen in kurzem Abstand nicht gut macht.

Wo gehobelt wird, da fallen Späne: An der Haustüre ist der Mittelbalken doch schon heftig ramponiert. Der muss dann vor der Endabnahme ausgetauscht werden.

Achja, eines ist mir dann ganz zum Schluss noch aufgefallen: Der Klinkersockel ist verfugt!

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Innenbereich:

Der Estrich wurde gestern gelegt und ist gerade am aushärten – das merkt man sehr deutlich an der Innentemperatur. Im EG dürften das so gegen 34°C gewesen sein, im DG dagegen bestimmt deutlich mehr und extrem feucht 🙂 Nach 30 Sekunden stand uns der Schweiß am ganzen Körper…

Das heißt nun auch: Jeden zweiten Tag ordentlich lüften, damit die Feuchtigkeit aus dem Haus rauskommt.

Küche:

Wir sprachen mit unserem Bauleiter nochmal die Terminschiene bzgl. des Küchenaufmaßes ab. Er will direkt vor Ort sein, damit das Aufmaß die Trockenputzplatten korrekt mit beachtet – sollten diese noch nicht eingebaut sein, wenn das Aufmaß stattfindet.

Mängelpunkte/Änderungen:

Einige Steckdosen sind im DG etwas zu nah an der künftigen Türzarge angebracht, das muss der Elektriker nach Einbau der Türzargen nochmal nacharbeiten.

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Im Schlafzimmer hatten wir uns bei der Planung irgendwie verschätzt was die Position der Steckdosen angeht. Diese sind nun etwas asymmetrisch gesetzt. Unser Bauleiter hat jedoch zugesichert, dass eine Ausmittelung kein Problem sei.

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Im EG im Duschbad ist zwischen der Duschtrennwand und der Vorbauwand ein Spalt von fünf Zentimetern – wenn wir das so offen lassen, haben wir hinterher ein richtig totes Eck, wo sich so wunderbar der Dreck sammelt. Hier lassen wir nun die Vorbauwand noch verbreitern, damit diese direkt an die Duschtrennwand anschließt.

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Auch bei der Treppenstufenbeleuchtung müssen wir die Höhe der Leuchten korrigieren. Geplant sind derzeit 1,8 Meter über Stufenoberkante. Bei einer Beleuchtung alle zwei Stufen ist das allerdings etwas nutzlos bzw. überdimensioniert. Die Position werden wir also erst dann festlegen, wenn die Treppe eingebaut ist.

Soweit das „Tagebuch“ von heute. Bis bald!

Euer Jonathan