Elektrobemusterung

Hallo, da sind wir wieder…

Wir haben gerade die Elektrobemusterung und eine angenehme Fahrt von Kaarst zur√ľck nach Mannheim hinter uns. Anders als beim letzten Mal – ohne Staus ūüôā

Prinzipiell war f√ľr uns bereits klar, dass wir keine gro√üz√ľgige Sonderausstattung im Bereich Elektro einbauen wollen. Deshalb fiel f√ľr uns auch schon ein Bussystem √† la KNX aus.

Unser Bauberater und der Innenarchitekt rieten uns, dass wir die Elektrobemusterung dennoch machen sollten, ein paar Ideen und Tipps können nicht schaden РIm Endeffekt haben wir 2 Stunden daran gesessen, unsere Schalter, Steckdosen usw. zu platzieren und planen.

Zus√§tzlich haben wir noch eine zentrale Rolladensteuerung (der gr√∂√üte Kostenpunkt) sowie eine die Verkabelung aller Wohn- und Arbeitsr√§ume mit CAT7 Ethernet inklusive Netzwerkschrank im Hauswirtschaftsraum in das Angebot aufgenommen. Bis dato planen wir eine TV-Signalversorgung √ľber IP, das haben wir bereits jetzt; auch wenn wir eventuell auf Satellitenempfang umsteigen, m√∂chten wir das √ľber Sat-Over-IP realisieren, daf√ľr haben wir ein Leerrohr vom Spitzboden in den HWR f√ľr die zuk√ľnftige Installation einer Leitung vom Dach (von der Sat-Sch√ľssel) vorgesehen.

An diesem Angebot k√∂nnen wir nun innerhalb einer 14 Tagesfrist beliebig √Ąnderungen vornehmen.

Liebe Gr√ľ√üe,¬†Jonathan & Lisa

Bemusterung

Heute stand unsere Bemusterung im Bemusterungszentrum in Kaarst an.

Anreise

Bemusterungstermine sind immer unter der Woche und starten um 10 Uhr, wir haben uns deshalb daf√ľr entschieden, am Vortag anzureisen und das von Viebrockhaus gestellte Hotelzimmer im Classic Hotel in Kaarst zu nutzen. So konnten wir, frisch ausgeruht und mit einem ordentlichen Fr√ľhst√ľck gest√§rkt, mit voller Energie in das Bemusterungsgespr√§ch starten.

F√ľr uns war nat√ľrlich wieder ein Bauherren-Parkplatz¬†vor dem Gel√§nde reserviert, allerdings auf den Namen „Familie Lupach“ ūüôā Da wir etwas fr√ľher aus dem Hotel abgereist sind, als wir h√§tten m√ľssen, haben wir das herrliche Sonnenscheinwetter f√ľr einen kleinen Spaziergang genutzt.

Besprechung des Zeichnungsstandes

Zu Beginn des Gespr√§chs ging der Innenarchitekt Herrn G.¬†mit uns alle √Ąnderungen an den Hauszeichnungen durch, welche wir seit dem uns zuletzt zugesendeten Entwurf Ende M√§rz √§ndern oder korrigieren wollten. Bis auf eine nicht durchf√ľhrbare √Ąnderung (Verlegung eines Fallrohres in den Hauswirtschaftsraum)¬†wurden alle Anpassungen korrekt und wunschgem√§√ü √ľbernommen.

In diesem Zuge legten wir gemeinsam mit Herrn G. die Anschlagseiten aller Fenster und T√ľren fest, um die bestm√∂gliche Ergonomie zu erreichen sowie die optimal m√∂gliche M√∂blierung der R√§ume zu schaffen. Hier mussten wir bei einigen doppelfl√ľgeligen und auch bei manchen einfl√ľgeligen Fenstern/Fenstert√ľren die Richtung und die Fl√ľgel (Kipp/Dreh-Kipp) tauschen.

Planungsstand K√ľche

Da unser aktueller Planungsstand der IKEA-K√ľche leider nicht so weit fortgeschritten ist, wie erhofft, konnten wir lediglich die Ausf√ľhrung des K√ľchenfensters sowie ein paar Details bzgl. der Raumausnutzung (Position der Kochinsel usw.) durchsprechen.

Da sich das Sp√ľlbecken und somit auch die Sp√ľlarmatur relativ sicher unter dem K√ľchenfenster befindet, sehen wir ein K√§mpfer-Fenster mit fest stehendem Teil im unteren Bereich (ca. 30cm) vor, damit beide Fensterfl√ľgel √ľber der Sp√ľlarmatur zu √∂ffnen sind.

Sobald die Planungen f√ľr die K√ľche abgeschlossen sind, bietet Viebrockhaus die Pr√ľfung der K√ľchenpl√§ne gem√§√ü der Hauspl√§ne an.

Herr G. wies uns in diesem Zusammenhang auch nochmal auf die baulichen Besonderheiten bzgl. des L√ľftungssystems (Abkastung im Bereich Eckbereich der Decke) hin, welche wir bei der Auswahl der Schrankh√∂hen f√ľr die Einbauk√ľche beachten sollten.

Auswahl der Ausstattung

Die Auswahl der Ausstattung folgt dem Schema „von au√üen nach innen“, weshalb wir mit der Fassade anfingen und uns dann nach innen durcharbeiteten.

Fassade

Wir haben uns f√ľr die wei√üe Putz-Fassade mit anthrazit-farbenem Verblendsockel¬†entschieden (wie im Titelbild zu sehen). Dazu passend w√§hlten wir die „tief-schwarzen“ Dachziegel. Alle weiteren Fassadenelemente im Bereich des Daches sind in wei√ü lackiertem Holz ausgef√ľhrt. Passend zur Wandfarbe sind auch alle Fenster und die Fensterb√§nke au√üen in wei√ü gehalten. Unsere Haust√ľre wird ein gr√∂√üeres Glas-Rechteck¬†und Fr√§sungen in vertikaler und horizontaler Richtung aufweisen.

T√ľren/Fenster

F√ľr die T√ľren gibt es Unterschiede zwischen dem EG und dem DG. Grunds√§tzlich enth√§lt das Hauspaket im EG hochwertigere T√ľren bereits in der Grundausstattung. Will man die gleichen T√ľren auch im DG, kostet dies Extra. Wir haben uns – auch schon bei der Vorauswahl – daf√ľr entschieden, im EG eine etwas komplexere T√ľr mit horizontalen Fr√§sungen und im DG die optisch sehr √§hnliche T√ľr jedoch ohne die Fr√§sungen einzusetzen.

Im EG war in den ersten Planungen unseres Grundrisses zwischen Diele und K√ľche automatisch eine T√ľre mit einem Fenster vorgesehen, welche wir aus √Ąsthetikgr√ľnden relativ fr√ľh aus den Planungen herausnahmen. Bei der Bemusterung allerdings zeigte uns Herr G. unsere gew√§hlte T√ľr mit dem entsprechenden Glaselement, welche wir nun als sehr schick empfinden und daher wieder einbauen ūüôā

Bei den Fenstern beließen wir es bei den normalen Fenstern ohne jegliche Sprossen.

Sanitärgegenstände

Bei den Sanit√§robjekte hatten wir im Vorfeld beim ersten Besuch in Kaarst schon eine relativ vollst√§ndige Wahl getroffen. Bis auf den WC-Sitz standen f√ľr uns alle Elemente von Badewannen √ľber die Armaturen bis hin zu den Duschbrausen bereits fest.

In diesem Zuge bat uns Herr G. auch die Einbauh√∂hen der WC-Sitze und der Waschbecken festzulegen. In der Ausstellungshalle sind daf√ľr die Elemente in verschiedenen H√∂hen angebaut. Man kann es also „am lebenden Objekt“ testen.

Auch alle anderen Sanit√§robjekte haben wir direkt „ausprobieren“ k√∂nnen¬†– wir legten uns in die Badewanne und w√§hlten eine mit mittig angeordnetem Abfluss, schlie√ülich wollen wir ja nicht wieder auf dem St√∂psel sitzen :).

Treppe

Die Auswahl der Treppe schoben wir etwas nach hinten, da wir dies im Zusammenhang mit den Bodenbel√§gen abstimmen wollten. Grunds√§tzlich stand f√ľr uns aber nur eine Holztreppe mit sichtbaren Holzstrukturen¬†in Kombination mit Edelstahlst√§ben als Gel√§nder¬†zur Debatte, welche es in den Varianten Buche und Birke gibt.

Bodenbeläge/Wandfliesen

All die bisher genannten Ausstattungselemente hatten wir relativ schnell ausgesucht. Dabei hat uns der vorherige Besuch in Kaarst vor ca. 1 Monat viel Zeit erspart. Schwieriger wurde es nun bei den Bodenbel√§gen. Wir dachten, dass wir bei den Fliesen am l√§ngsten ben√∂tigen w√ľrden; nun waren es aber die Bodenbel√§ge f√ľr das obere Stockwerk (Kinderzimmer, Schlafzimmer, B√ľro/G√§stezimmer).

Im EG wird in unserem Haus alles gefliest, bis auf den Hobbyraum/Werkstatt; dort kommt – wie im DG – ein Vinylboden zum Einsatz. Im Wohnbereich sowie im Duschbad¬†haben wir uns f√ľr lange, schmale Fliesen in heller Holzoptik entschieden. Im K√ľchenbereich sowie in der Diele, und dem Hauswirtschaftsraum werden wir quadratische Flie√üen in leicht beige-grauem Farbton entschlossen. Im Duschbad kommen Fliesen in wei√üem/leicht-beigen Farbton zum Einsatz.

Im DG wird nur das Bad in quadratischen Stein-Optik-Fliesen in warmer Farbe ausgestattet. Als Wandfliesen kommen hier passende Fließen in weiß-grauem Farbton.

F√ľr die Vinylb√∂den f√ľr die Schlaf- und Kinderzimmer sowie das B√ľro/G√§stezimmer und die Empore haben wir eine Variante in mittelheller Eiche-Holzoptik gew√§hlt. F√ľr diese Entscheidung haben wir – glauben wir¬†– am l√§ngsten gebraucht. Wir haben etliche Varianten durchgespielt und viele Muster aneinandergehalten. Zeitweilig hatten wir damit gespielt, verschiedene B√∂den in den R√§umen im DG einzuplanen, jedoch hat uns Herr G. auch ein wenig davon abgeraten, zu viele verschiedene Bodenarten zu kombinieren. Herr G. hat uns hier versichert, dass wir uns in den kommenden ca. 14 Tagen noch melden k√∂nnen und die Entscheidung √§ndern oder anpassen.

Abschluss

Zum Abschluss erkl√§rte uns Herr G. die weitere Vorgehensweise bzgl. der Elektrobemusterung (Planung sowie Beratung f√ľr die gesamte Hauselektrik) sowie der Zeichnungs√§nderungen und dem Angebot f√ľr die zus√§tzlich gew√§hlte¬†Ausstattung.

Die Elektrobemusterung findet ca. 5 Wochen nach der Bemusterung statt, dann sind die Zeichnungs√§nderungen soweit durchgef√ľhrt und die Planungen f√ľr die Verkabelung usw. k√∂nnen durchgef√ľhrt werden.

Danach ging’s zur√ľck nach Mannheim – mit vielen Staus :(.

 

Vorabbesuch Bemusterungszentrum

Am 13.03.2016 haben wir das Bemusterungszentrum in Kaarst schon einmal vorab besucht, um uns einen ersten Eindruck der Hausausstattung zu verschaffen.

In Kaarst gibt es das Beratungs- und Bemusterungszentrum sowie f√ľnf Musterh√§user. Eines der Musterh√§user wurde zum Zeitpunkt unseres Besuches leider umgebaut, weshalb wir dieses nicht anschauen konnten. Die Musterh√§user bringen im Zusammenhang mit dem Bemusterungszentrum nat√ľrlich weitere Ideen, die dann in unsere Planungen z.B. f√ľr die K√ľche eingeflossen sind.

Wir haben f√ľr uns schnell festgestellt, dass wir in der dort verf√ľgbaren Auswahl gut f√ľndig werden. Durch die Vorauswahl im Bemusterungszentrum hat man bei der Auswahl der Ausstattung nicht die Qual der Wahl zwischen 100 Varianten, sondern bestenfalls nur zwischen zwei Varianten. Das empfanden wir als sehr positiv.