Korrektur der Smart Grid-Funktionen

Heute morgen war der Techniker von Kühn Solar da, um die Einstellungen des Wechselrichters bzgl. der Smart Grid-Funktion zu prüfen und neu einzustellen und nach den Werten im Monitoring Portal zu schauen, welche ja schlichtweg falsch sind.

Zuerst zum Thema Smart Grid-Funktion:

Er schaute sich den Schalter an und ich erklärte ihm, wie weit ich schon gekommen bin, was er mit „dann waren Sie ja fast am Ziel“ quittierte. Schön, wenn ich gewusst hätte, was ich einstellen muss, dann hätte ich das auch machen können 🙂

Dementsprechend stellte er nun die Anlage so ein, dass die Wärmepumpe bei einem Einspeisestrom von 1 kW das Brauchwasser oder die Heizfunktion so beeinflusst, dass mehr Strom selbst verbraucht wird. Die NIBE Wärmepumpe setzt dabei je nach Anforderung entweder den Brauchwassersollwert um 10 Grad nach oben oder erhöht die Vorlauftemperatur um 1-2 Grad.

Da heute ein sonniger Tag ist, konnten wir die Funktion auch direkt testen. Das funktionierte einwandfrei.

Ich sprach den Techniker dann noch darauf an, warum diese Funktion nicht schon bei der ersten Inbetriebnahme eingestellt wurde. Er meinte, es könne daran liegen, dass der richtige Hausanschluss mit dem Zähler des Energieversorgers noch nicht gesetzt war und deshalb diese Funktion noch nicht aktiviert wurde und dann vor der Hausübergabe letztlich einfach vergessen wurde.

Wir von unserer Seite haben das natürlich auch etwas schleifen lassen, da wir mit den Vorbereitungen für unseren Nachwuchs viel beschäftigt waren 🙂

Jetzt geht’s und das ist das wichtigste. In der kalten Jahreszeit haben wir dadurch ja auch nicht die riesigen Mengen an Strom vergeudet.

Nun zur Datenplausibilität Monitoring Portal:

Der Techniker stellte fest, dass das Messgerät im Schaltschrank (CCS WattNode ModBus) den eingespeisten Strom auf der falschen Phase erfasst. Unser Einphasen-Wechselrichter (SolarEdge Wechselrichter) ist auf der Phase 1 angeschlossen, das Messgerät hat die Einspeisung aber auf der Phase 2 erkannt. Dabei haben wir festgestellt, dass die Stromsensoren der Phase 1 und 2 vertauscht waren.

Er erklärte mir dann noch, dass es schon vorkam, dass die Anschlussdrähte der Stromsensoren falsch montiert waren. Und das wäre bei unserem Phase 3-Sensor so, weshalb er diesen umgedreht anschloss.

Alle LEDs blinkten nun plausibel (grün für Bezug, rot für Einspeisung). Ich bin gespannt, wie sich das in den nächsten Tagen gibt und ob die Werte mit dem Stromzähler der EnBW übereinstimmen 🙂

Die graue Box hinter der Wärmpepumpe blinkt rot?

Über das letzte halbe Jahr habe ich mich immer wieder gefragt, ob es denn richtig sein kann, dass die LED an diesem grauen Kästchen hinter der Wärmepumpe immer rot blinkt.

Also von Anfang an geforscht:

Das graue Kästchen ist ein Zigbee-Modul, welches über einen potentialfreien Kontakt die Smart Grid-Funktion der NIBE Wärmepumpe aktiviert (Beeinflussung von Warmwasser oder Vorlaufsollwert). Das Modul wird durch den Wechselrichter angesteuert, wenn dieser genügend Sonnenstrom in das Hausnetz einspeist.

Die LED zeigt den Zustand des Moduls an und siehe da – eine blinkende rote LED bedeutet „Keine Verbindung zum Wechselrichter“ – Mist!

Also versuchte ich mein Glück am Modul selbst, dieses  hat einen Mikroschalter neben der LED. Das Drücken bewirkte aber außer einem kurzen Blinken in grüner Farbe nichts weiter. Das rote Blinken bleibt.

Also weiterschauen: Das Handbuch des Wechselrichters hat in erster Instanz keine Hilfe gebracht, jedoch das Installationshandbuch umso mehr (von der Webseite geladen):

Ich habe mich mittels der außenliegenden Display-Taste durch das Konfigurationsmenü gehangelt und habe festgestellt, dass das Zigbee-Modul gar nicht parametriert ist.

Mit den Beispielen im Handbuch habe ich es geschafft, das Modul mit dem Wechselrichter zu koppeln – Bingo!
Leider müssen für die Parametrierung verschiedene Werte angegeben werden, um das Verhalten des Moduls festzulegen (wie und wann darf die Wärmepumpe mehr Energie ziehen). Diese Daten lagen mir nicht vor, deshalb habe ich dann doch die Firma Kühn Solar kontaktiert und um Unterstützung gebeten.

Am kommenden Tag hatte mich prompt der Monteur angerufen, ob ich am darauf folgenden Tag direkt Zeit hätte, er wäre in unserer Nähe unterwegs. Top! Das passt gut; Ich bin gespannt was er dort einstellt. Ich werde es berichten.

Schallgedämmte Zuluftventile

Nach einiger Zeit in unserem Viebrockhaus können wir sagen: Hätten wir doch in allen Räumen die schallgedämmten Zuluftventile verbaut. Wir haben das nur im Schlafzimmer getan. 🙁

Die Lärmübertragung nach innen – und von innen nach außen – ist doch recht stark. Gerade bei Wind, Regen oder wenn ein Auto draußen vorbeifährt hört man das recht deutlich.Auch wenn drinnen laut geredet oder gerufen wird, hört man das teilweise draußen.

Das Fazit also: Die schallgedämmten Zuluftventile sollte man überall einbauen.

Haustüre Nacharbeiten

Da der Fensterbauer leider am vorigen Tag keine Zeit hatte, musste ein zweiter Nachholtermin her. Das war heute. Die Haustür hatte während der Bauzeit einige Macken und Schrammen abbekommen, welche heute korrigiert werden sollten:

  • Macken und Schrammen im Kunststoff der Haustüre poliert und geschliffen
  • Die zerfetzte Außendichtung wurde leider immer noch nicht getauscht geschweige denn bestellt
  • Fenster-Doc (er kann dann die Macken und Schrammen noch besser korrigieren) muss trotzdem kommen, auch für Badfenster und Türe in der Küche

Materialien weg?!

Aus der Bauzeit waren bei uns Dachziegel verschiedener Sorten (ca. 20 Stück) und Klinker vom Haussockel übrig. Mit dem Bauleiter war abgesprochen, dass diese Baumaterialien auf der Baustelle verbleiben, da sie sonst weggeworfen werden.

Mit den Klinkersteinen bauen wir uns vielleicht mal einen Pizza-Ofen im Garten 🙂

Als die Bauarbeiter den Frostschirm richten sollten, haben wir den Bauleiter auch angewiesen das Grundstück endlich aufzuräumen (es waren noch viel Abfallmaterialien herumgelegen, welche bei jedem starken Wind in der Nachbarschaft verteilt wurden), wurden die o.g. Baumaterialien ebenfalls entfernt (obwohl separat gelagert und abgedeckt).

Fazit: Immer gleich alles wegräumen, was nicht wegkommen soll!

Treppe ausgebessert

Heute war Derstappen im Haus, um die Schadstellen an der Treppe auszubessern. Wir haben im Laufe der Zeit einige Macken aus der Bauzeit sowie sich lösendes Obermaterial entdeckt.

Die 5. Stufe mit der losen bzw. brüchigen Oberfläche muss demnach komplett getauscht werden, alle anderen Stellen wurden mit Spachtelmasse und Klarlack ausgebessert.

Im Nachhinein (ein paar Tage später bei Streiflicht durch schönes Wetter) haben wir dann gesehen, dass die ausgebesserten Stellen im Gegenlicht sehr stark sichtbar rau herausstechen. Nach Rücksprache mit dem Bauleiter werden diese Stellen nochmals beim Termin für den Stufentausch poliert.

Rolladentausch steht an

Für heute haben sich die Fensterbauer bzw. Rollladenbauer angekündigt. Einige Rollläden müssen korrigiert werden, da sich nicht sauber laufen (die breiten Rollläden ruckeln unter starkem Geräusch) und ständig verkanten (die schmalen bleiben auf 2/3-Höhe hängen und stauen auf).

Das Ergebnis war nun Folgendes:

  • Die schmalen Rollläden werden nicht getauscht, da das nichts bringen würde. Stattdessen sollen die Laufschienen gespreizt werden – die seien zu eng
  • Bei den breiten Rollläden liegt ein Montagefehler ab Werk vor, die werden komplett getauscht

Ich bin gespannt, ob die Kollegen beim nächsten Termin gleicher Meinung sind 🙂

Kinderzimmer streichen – Vorbereiten

Da wir im April diesen Jahres Nachwuchs erwarten, machen wir uns jetzt an das erste Kinderzimmer. Wir streichen das Zimmer in der neutralen Farbe blass gelb, da wir das Geschlecht unseres Kindes bis jetzt noch nicht wissen 🙂

Vor dem Streichen kommt natürlich die Vorbereitung:

Abkleben der Fenster, Türen und Elektrik. Da wir an den Wänden umlaufend einen weißen Streifen übrig lassen wollen (hat auch praktische Gründe, siehe unten), kleben wir natürlich auch diesen Streifen ab.

Hier gehen wir so vor, dass wir einen Streifen von ca. 5 cm von der Decke, den Fenster-Laibungen sowie der Tür-Zarge Abstand halten. Eine Wasserwaage mit 5 cm Dicke hat sich da als einfache Messhilfe erwiesen…

Ein Wort zum umlaufenden Streifen:

Wir haben den kompletten Innenraum unseres Hauses zuerst in weiß gestrichen. Alle Decken bleiben bis dato auch weiß. Um eine saubere Kante zwischen Decke und Wand zu schaffen, muss man sehr gut und genau in der Kante selbst abkleben.

Geht man ein paar Zentimeter von der Decke weg und lässt einen weißen Streifen übrig, hat man eine glatte Wand, auf der man sehr angenehm abkleben kann.

Zudem hat man keine Probleme, wenn sich die Wand noch setzt und dadurch Setzrisse in der Ecke entstehen (das dort angebrachte Acryl reißt – und muss erneuert werden). Dies kann unter Umständen mit farbigen Wänden sehr hässlich werden 🙂