Küchenplanung – die Zweite

Mittlerweile haben wir uns einige Gedanken über unsere Küchenplanung gemacht und haben entschlossen, eine Ikea-Küche einzubauen.

Wir haben bereits zwei Ikea-Küchen komplett selbst aufgebaut und montiert – das fällt uns daher nicht schwer und mach uns auch Spaß!

Für die Planung haben wir für unsere ersten Entwürfe den 3D-Planer von Ikea vorgenommen und die ersten Vorstellungen festgehalten. Fest steht jedoch, dass wir uns den neuen „Planungsservice“ von Ikea in Anspruch nehmen wollen – für unser neues Eigenheim wollen wir mal ein paar Tipps und Inspirationen eines professionellen Küchenplaners bekommen.

Der Planungsservice ist 150€ moderat angesetzt und beinhaltet Aufmaß (kostet 100€ zusätzlich – bekommt man aber bei Küchenwert von 1000€ wieder erstattet), Planung und Lieferung der Küche.

Allerdings muss man ca. 2 Monate Wartezeit einrechnen und sollte den Planungstermin spätestens ca. 1 Monate vor dem gewünschten Einzug legen, da die Küche auch zusammengestellt und geliefert werden muss. Diese Infos haben wir in unserem nächsten Ikea-Markt erhalten; wir werden daraufhin versuchen, einen Termin im Juli zu bekommen.

Unsere ersten drei Entwürfe haben wir hier einmal hochgeladen:

Küchenplanung Entwurf 1
Küchenplanung Entwurf 1

 

Küchenplanung Entwurf 2
Küchenplanung Entwurf 2

 

Küchenplanung Entwurf 3
Küchenplanung Entwurf 3

Alle drei Entwürfe sind in den Grundelementen ähnlich. Die ersten beiden Entwürfe unterscheiden sich nur in der Art der Oberschränke im rechten Bereich.

Der dritte Entwurf ist von der Arbeitsplattenfläche her etwas kleiner und hat die Sitzfläche im Bereich der Kochinsel.

Aktuell tendieren wir zum Entwurf 2.

Angebot aus der Bemusterung

Hallo, wir melden uns mal wieder, nachdem wir das Angebot aus der Bemusterung erhalten haben.

Zuerst traf uns der Schlag, weil auf einmal 15k€ mehr auf der Endsumme standen. Das stellte sich allerdings ganz schnell als Tippfehler einer Pauschal-Position heraus.

Hier ein paar Punkte, welche beim Durchschauen und Prüfen interessant sind:

  • Da wir im großen Bad eine bodengleiche Dusche (komplett gefließt, ohne Wanne) wollen, müssen wir das gesamte Bad mit einer Bodenabdichtung unterhalb der Fliesen ausstatten. Dies führt natürlich zu Mehrkosten von ca. 70€/qm.
  • Wer keinen Teppichboden im Bereich der Kinderzimmer/Schlafzimmer möchte, kann bei Viebrock nur auf Fliesen oder Design-Böden zurückgreifen. Beides ist natürlich mit Mehrkosten verbunden. Wir haben uns für Design-Böden (Material: Vinyl) entschieden.

Bis zum nächsten Beitrag!

Achso, eines noch: Wir haben unsere Visualisierung für unser Hauptbad bekommen – das ist bei Viebrockhaus immer im Planungspaket Standard:

Badvisualisierung Draufsicht
Badvisualisierung Draufsicht

 

Badvisualisierung Dusche
Badvisualisierung Dusche

Angebot Grundstückspezifische Arbeiten

Hallo…

Heute bekamen wir das Angebot der Firma Viebrock über die grundstückspezifischen Arbeiten. Darin enthalten sind unter anderem der Erdaushub und das Abfahren überschüssigen Materials auf die Deponie sowie eine Untersuchung des Aushubs auf Schadstoffe. Natürlich gehören Dinge wie ein Baustromkasten, die Bauwasserversorgung oder auch eine möglicherweise notwendige Einrichtung von Verkehrsleitmaßnahmen (Beschilderung, Absperrung) zu den Bestandteilen.

Bei den Erdmengen kommen wir auf ca. 130 m³, welche wir auf die Deponie fahren müssen.

Wir fragen nun basierend auf dem Mengengerüst bei lokalen Anbietern an. Aus der Erfahrung von Bekannten und Freunden werden wir einige Firmen anfragen, von denen wir gute Empfehlungen haben. Einen schönen Nebeneffekt hätte das ja auch – wir unterstützen damit die lokale Wirtschaft.

Bemusterung

Heute stand unsere Bemusterung im Bemusterungszentrum in Kaarst an.

Anreise

Bemusterungstermine sind immer unter der Woche und starten um 10 Uhr, wir haben uns deshalb dafür entschieden, am Vortag anzureisen und das von Viebrockhaus gestellte Hotelzimmer im Classic Hotel in Kaarst zu nutzen. So konnten wir, frisch ausgeruht und mit einem ordentlichen Frühstück gestärkt, mit voller Energie in das Bemusterungsgespräch starten.

Für uns war natürlich wieder ein Bauherren-Parkplatz vor dem Gelände reserviert, allerdings auf den Namen „Familie Lupach“ 🙂 Da wir etwas früher aus dem Hotel abgereist sind, als wir hätten müssen, haben wir das herrliche Sonnenscheinwetter für einen kleinen Spaziergang genutzt.

Besprechung des Zeichnungsstandes

Zu Beginn des Gesprächs ging der Innenarchitekt Herrn G. mit uns alle Änderungen an den Hauszeichnungen durch, welche wir seit dem uns zuletzt zugesendeten Entwurf Ende März ändern oder korrigieren wollten. Bis auf eine nicht durchführbare Änderung (Verlegung eines Fallrohres in den Hauswirtschaftsraum) wurden alle Anpassungen korrekt und wunschgemäß übernommen.

In diesem Zuge legten wir gemeinsam mit Herrn G. die Anschlagseiten aller Fenster und Türen fest, um die bestmögliche Ergonomie zu erreichen sowie die optimal mögliche Möblierung der Räume zu schaffen. Hier mussten wir bei einigen doppelflügeligen und auch bei manchen einflügeligen Fenstern/Fenstertüren die Richtung und die Flügel (Kipp/Dreh-Kipp) tauschen.

Planungsstand Küche

Da unser aktueller Planungsstand der IKEA-Küche leider nicht so weit fortgeschritten ist, wie erhofft, konnten wir lediglich die Ausführung des Küchenfensters sowie ein paar Details bzgl. der Raumausnutzung (Position der Kochinsel usw.) durchsprechen.

Da sich das Spülbecken und somit auch die Spülarmatur relativ sicher unter dem Küchenfenster befindet, sehen wir ein Kämpfer-Fenster mit fest stehendem Teil im unteren Bereich (ca. 30cm) vor, damit beide Fensterflügel über der Spülarmatur zu öffnen sind.

Sobald die Planungen für die Küche abgeschlossen sind, bietet Viebrockhaus die Prüfung der Küchenpläne gemäß der Hauspläne an.

Herr G. wies uns in diesem Zusammenhang auch nochmal auf die baulichen Besonderheiten bzgl. des Lüftungssystems (Abkastung im Bereich Eckbereich der Decke) hin, welche wir bei der Auswahl der Schrankhöhen für die Einbauküche beachten sollten.

Auswahl der Ausstattung

Die Auswahl der Ausstattung folgt dem Schema „von außen nach innen“, weshalb wir mit der Fassade anfingen und uns dann nach innen durcharbeiteten.

Fassade

Wir haben uns für die weiße Putz-Fassade mit anthrazit-farbenem Verblendsockel entschieden (wie im Titelbild zu sehen). Dazu passend wählten wir die „tief-schwarzen“ Dachziegel. Alle weiteren Fassadenelemente im Bereich des Daches sind in weiß lackiertem Holz ausgeführt. Passend zur Wandfarbe sind auch alle Fenster und die Fensterbänke außen in weiß gehalten. Unsere Haustüre wird ein größeres Glas-Rechteck und Fräsungen in vertikaler und horizontaler Richtung aufweisen.

Türen/Fenster

Für die Türen gibt es Unterschiede zwischen dem EG und dem DG. Grundsätzlich enthält das Hauspaket im EG hochwertigere Türen bereits in der Grundausstattung. Will man die gleichen Türen auch im DG, kostet dies Extra. Wir haben uns – auch schon bei der Vorauswahl – dafür entschieden, im EG eine etwas komplexere Tür mit horizontalen Fräsungen und im DG die optisch sehr ähnliche Tür jedoch ohne die Fräsungen einzusetzen.

Im EG war in den ersten Planungen unseres Grundrisses zwischen Diele und Küche automatisch eine Türe mit einem Fenster vorgesehen, welche wir aus Ästhetikgründen relativ früh aus den Planungen herausnahmen. Bei der Bemusterung allerdings zeigte uns Herr G. unsere gewählte Tür mit dem entsprechenden Glaselement, welche wir nun als sehr schick empfinden und daher wieder einbauen 🙂

Bei den Fenstern beließen wir es bei den normalen Fenstern ohne jegliche Sprossen.

Sanitärgegenstände

Bei den Sanitärobjekte hatten wir im Vorfeld beim ersten Besuch in Kaarst schon eine relativ vollständige Wahl getroffen. Bis auf den WC-Sitz standen für uns alle Elemente von Badewannen über die Armaturen bis hin zu den Duschbrausen bereits fest.

In diesem Zuge bat uns Herr G. auch die Einbauhöhen der WC-Sitze und der Waschbecken festzulegen. In der Ausstellungshalle sind dafür die Elemente in verschiedenen Höhen angebaut. Man kann es also „am lebenden Objekt“ testen.

Auch alle anderen Sanitärobjekte haben wir direkt „ausprobieren“ können – wir legten uns in die Badewanne und wählten eine mit mittig angeordnetem Abfluss, schließlich wollen wir ja nicht wieder auf dem Stöpsel sitzen :).

Treppe

Die Auswahl der Treppe schoben wir etwas nach hinten, da wir dies im Zusammenhang mit den Bodenbelägen abstimmen wollten. Grundsätzlich stand für uns aber nur eine Holztreppe mit sichtbaren Holzstrukturen in Kombination mit Edelstahlstäben als Geländer zur Debatte, welche es in den Varianten Buche und Birke gibt.

Bodenbeläge/Wandfliesen

All die bisher genannten Ausstattungselemente hatten wir relativ schnell ausgesucht. Dabei hat uns der vorherige Besuch in Kaarst vor ca. 1 Monat viel Zeit erspart. Schwieriger wurde es nun bei den Bodenbelägen. Wir dachten, dass wir bei den Fliesen am längsten benötigen würden; nun waren es aber die Bodenbeläge für das obere Stockwerk (Kinderzimmer, Schlafzimmer, Büro/Gästezimmer).

Im EG wird in unserem Haus alles gefliest, bis auf den Hobbyraum/Werkstatt; dort kommt – wie im DG – ein Vinylboden zum Einsatz. Im Wohnbereich sowie im Duschbad haben wir uns für lange, schmale Fliesen in heller Holzoptik entschieden. Im Küchenbereich sowie in der Diele, und dem Hauswirtschaftsraum werden wir quadratische Fließen in leicht beige-grauem Farbton entschlossen. Im Duschbad kommen Fliesen in weißem/leicht-beigen Farbton zum Einsatz.

Im DG wird nur das Bad in quadratischen Stein-Optik-Fliesen in warmer Farbe ausgestattet. Als Wandfliesen kommen hier passende Fließen in weiß-grauem Farbton.

Für die Vinylböden für die Schlaf- und Kinderzimmer sowie das Büro/Gästezimmer und die Empore haben wir eine Variante in mittelheller Eiche-Holzoptik gewählt. Für diese Entscheidung haben wir – glauben wir – am längsten gebraucht. Wir haben etliche Varianten durchgespielt und viele Muster aneinandergehalten. Zeitweilig hatten wir damit gespielt, verschiedene Böden in den Räumen im DG einzuplanen, jedoch hat uns Herr G. auch ein wenig davon abgeraten, zu viele verschiedene Bodenarten zu kombinieren. Herr G. hat uns hier versichert, dass wir uns in den kommenden ca. 14 Tagen noch melden können und die Entscheidung ändern oder anpassen.

Abschluss

Zum Abschluss erklärte uns Herr G. die weitere Vorgehensweise bzgl. der Elektrobemusterung (Planung sowie Beratung für die gesamte Hauselektrik) sowie der Zeichnungsänderungen und dem Angebot für die zusätzlich gewählte Ausstattung.

Die Elektrobemusterung findet ca. 5 Wochen nach der Bemusterung statt, dann sind die Zeichnungsänderungen soweit durchgeführt und die Planungen für die Verkabelung usw. können durchgeführt werden.

Danach ging’s zurück nach Mannheim – mit vielen Staus :(.

 

Erste Küchenplanung

Für unser neues Haus brauchen wir natürlich auch eine Küche. Also machen wir uns auf die Suche nach einer für uns passenden Küche.

Einige Dinge sind von uns schon von vornherein klar:

A) Es wird eine offene Wohnküche, das haben wir im Grundriss schon festgelegt.

B) Wir wollen eine Küche mit Kochinsel, auf der das Kochfeld platziert ist.
Für uns hat das mehrere Vorteile:

  1. wir stehen nicht nur mit dem Rücken zu unseren Gästen
  2. wir haben viel Arbeitsfläche, an der wir gut mit Freunden oder später mit unseren Kindern arbeiten können

C) Den Kühlschrank haben wir freistehend, da wir schon einen haben und nicht unnötig einen Schrank um den Kühlschrank bauen wollen.

D) Wir wollen am Ende der Arbeitsplatte eine Sitzgelegenheit, welche aus halbhohen Küchenschränken besteht.

Also gehen wir los, und schauen uns verschiedene Küchenhersteller und Küchenstudios an. Dabei gehen wir von Ikea über Nolte und Zeyko zu Team7…

Nach einigen Tagen merken wir, dass die Team7-Küchen definitv über unserem verfügbaren Budget liegen – auch denken wir an unsere zukünftige Familienplanung, da ist eine empfindliche Vollholzküche nicht von Vorteil.

Einen schönen Spruch hierzu haben wir gelernt: „Wenn Sie Ihre Küche zum Zeigen kaufen möchten, dann nehmen Sie Vollholz; wenn Sie darin arbeiten und kochen wollen, dann kaufen Sie eine Küche mit widerstandsfähigem Material.“

Die anderen Hersteller waren uns dann im Endeffekt auch zu teuer, gemessen an dem, was wir bekommen würden…